Zur Person Dr. Hamers

1935 geboren, lebte Geerd Hamer erst in Ostfriesland bei seinen Großeltern, kam dann mitten im Krieg nach Krefeld und machte dort mit 18 Jahren sein Abitur. Es folgte ein Studium der Medizin, Theologie und Physik in Tübingen, dort lernte er seine spätere Frau Sigrid lernen. Weil Sigrid ein Kind erwartete, zogen sie nach Erlangen, wo Geerd nach 8 Semester sein Theologiestudium abschließen konnte und Sigrid das Physikum ablegte (hatte Geerd schon in Tübingen abgelegt). Lesenswert in "Einer gegen alle" beschreibt Hamer die Dogmatik-Prüfung und seine Magister-Arbeit, die eigentlich wegen Ketzerei eine 5 hätte sein müssen, und wie er, als er der Germanischen abschwören sollte und sich zur Schulmedizin bekehren sollte, oft an dieses Universitätsexamen erinnert wurde.

Mit 24 bestand Hamer das medizinische Staatsexamen in Marburg und 1972 den Facharzt für Innere Medizin. Er war an den Unikliniken Tübingen und Heidelberg, sowie in einer Gemeinschaftspraxis mit seiner Frau Dr. med. Sigrid Hamer tätig. Finanziert aus Einnahmen aus medizinischen Patenten, die Geerd Hamer entwickelte, und Grundstücken wollte sie eine Praxis für arme Leute in Neapel aufmachen, doch dazu kam es nie.

Am 18.08.1978 wurde Dirk Hamer (der Sohn) von Prinz Viktor Emanuel von Savoyen angeschossen, er starb am 07.12.1978.
Ursprünglich hatte der Prinz seine Schuld, die ja eigentlich unstrittig war, anerkannt und auch König Umberto entschuldigte sich per Telegramm für die Tat seines Sohnes. Trotzdem begann die Schlacht um die Schuld, jahrelang wurde gegen Hamer ermittelt, da er angeblich die Königsfamilie beleidigt hätte, die nun jegliche Schuld von sich wiesen. Sehr detailliert beschrieben wird die ganze Affäre in "Einer gegen alle".

1981 entdeckte Hamer die Germanische Neue Medizin. Bis dato war Hamer kerngesund gewesen, nun erkrankte er kurz nach dem ihm sehr nahe gehenden Tod seines Sohnes an Hodenkrebs. Er entschloss dies näher zu untersuchen, erhielt die Gelegenheit als Oberarzt einer Krebsklinik zu arbeiten und begann dort seine Patienten unter diesem Aspekt zu untersuchen und befragen. Er wurde ausnahmslos fündig, es wurde ihm auch im Traum von seinem Sohn Dirk bestätigt, dass seine Funde richtig seien. Oktober 1981 veröffentlichte er seine Ergebnisse, die jedoch nicht sehr freudig aufgenommen wurden. Es war das erste biologische Naturgesetz, die Eiserne Regel des Krebs. Bald konnte Hamer differenzieren, welches "psychische" Ereignis welchen Krebs zur Folge hat – die Lokalisation des Krebs wurde vorhersagbar. Kurz bevor er seine Untersuchungen einstellen musste, bemerkte er, dass alle Patienten, die ihren Krebs überlebt hatten auch ihren Konflikt gelöst hatten und umgekehrt. Seinen eigenen Konflikt löste er durch intensive Gespräche mit seiner Frau, so überlebte er seinen Hodenkrebs, obgleich er nur noch eine lächerlich geringe Überlebenschance hatte.

Es stand also nun das Vermächtnis seines Sohnes Dirk: Die Neue Medizin mit ihren zwei ersten biologischen Naturgesetzen:

und der Anfang der wissenschaftlichen Diagnosetabelle, die Darstellung der Relation zwischen Konfliktinhalt, Erfolgsorgan und Gehirnareal, war auch gemacht.

Nun legten aber seine Gegner erst richtig los: Die großen Kliniken weigerten sich, die Neue Medizin zu testen, seit über 25 Jahren ist Hamer im Streit mit den Vertretern der Schulmedizin, besonders der Universitätsklinik Tübingen. 1986 wurde Hamer die ärztliche Approbation entzogen, weil er scheinbar nicht bereit sei, der "Eisernen Regel des Krebses" abzuschwören und nicht in der Lage sei, sich zu bekehren. Wen dieses Thema näher interessiert, soll sich das Buch "Einer gegen alle" von Hamer kaufen, es liest sich wie ein Krimi ...

Schon 1985 versuchte Hamer eine eigene Klinik für die Neue Medizin zu gründen (Nähe Koblenz), aber sie wurde bald von den Behörden geschlossen. 1990 eröffnete er dann eine Klinik im österreichischen Burgau, die aber auch 1995 geschlossen wurde. In den fünf Jahren zeigte sich, dass von den 6500 Patienten, deren Akten die Behörden beschlagnahmten noch etwa 6000 am Leben waren. Die 5-Jahres-Überlebensrate bei Krebserkrankungen beträgt laut Prof. Dr. Dr. Ulrich Abel vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg etwa 2% (allerdings hat er seine Aussage wieder abgeschwächt!). Bitte sehen Sie die (rhetorisch unglückliche) Aussage Hamers, 100 Tote Patienten von ihm seien gar nichts, in diesem Zusammenhang. Niemand bezeichnet auch ernsthaft seinen Onkologen als Scharlatan oder Mörder, wenn dieser eröffnet, dass er nichts mehr tun kann.

1997 bis 1998 saß Hamer in Köln im Gefängnis wegen Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz, weil er drei Menschen (kostenlos) über die Neue Medizin informiert hatte. Eine Beratung sei aber nur approbierten Ärzten und Heilpraktikern gestattet. Die Gefährdung, die von der Germanischen ausgehen solle wurde nicht geprüft, generell wurde das Thema ausgeblendet.

2000 siedelte Hamer dann nach Spanien um, die ihn 2004 aufgrund eines internationalen Haftbefehls wegen "Anstiftung zur Neuen Medizin mit dem Ziel der Ausübung" an Frankreich auslieferten. Sein Sohn hatte zugesagt, dass man ihm ein CT aus Frankreich schicken dürfe und nun wurde es Hamer angehängt. Bis 2006 saß Hamer im Gefängnis in Frankreich. 2007 wanderte er nach Norwegen aus, wo er bis heute lebt. Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt gegen ihn wegen Volksverhetzung, Norwegen gehört nicht zur EU, sie lehnten es per Referendum ab der EU beizutreten. Auch in Norwegen hat sich Hamer um die Zulassung zum Arzt beworben, der Prozess wurde jedoch bis April 2010 hinausgezögert, im Mai wurde Hamer 75, damit kann er in Norwegen keine Arbeitserlaubnis mehr bekommen. Zum Jahresbeginn 2010 gründete Hamer in Norwegen die "Universitet Sandefjord".

Immer noch kämpft Hamer unermüdlich für seine Germanische Heilkunde, er kämpft für jeden seiner Patienten und entdeckt seit bald 30 Jahren immer Neues. Noch ist nicht alles entdeckt und auch wenn das, was uns an Informationen über unseren Körper zur Verfügung steht, schon eine Menge ist, so gibt es doch immer wieder Neues. Er lebt nicht gerne in Norwegen hat er uns erzählt, aber er muss froh sein, dass ihn Norwegen bisher nicht ausliefert.

Es gibt keine Sekte "Germanische Heilkunde" und auch ich bin kein "Jünger" von Hamer. Ich für mich will wissen, wie mein Körper funktioniert und noch vieles Weitere, bei dem die Germanische einen interessanten Aspekt liefert.

Niemand muss die Germanische Heilkunde anwenden, niemand muss das akzeptieren. Das höchste Gut des Menschen ist seine Freiheit und wie Hamer sich Freiheit für sich und seine Patienten wünscht, so muss er, und lässt er, Jedem die Freiheit sich für das zu entscheiden was ihm zusagt. Nur die Möglichkeit muss allen Menschen gegeben werden; es muss jeder wissen dürfen, dass es die Germanische gibt (gilt natürlich auch für vieles Anderes) und sich entscheiden dürfen, was er tun und wissen will.

Und dafür danke ich Geerd Hamer, dass er unermüdlich mit vollem Einsatz uns dies bereitstellt, für uns Forschungen täglich bis spät in den Abend betreibt. Obwohl er nur Schimpf und Unannehmlichkeiten erntet, setzt er sich für das Leben der Menschen ein, natürlich auch für diejenigen, die er angeblich so hasst – die Menschen jüdischen Glaubens.

"Informiert euch, solange ihr gesund seid"

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