Die regionale Chemotherapie

Wie auch die konventionelle Chemotherapie beruht die regionale Chemotherapie einzig und allein auf der Vergiftung und Eliminierung von Krebszellen. Gerade bei der regionalen Chemotherapie wird oft noch höher dosiert, was natürlich die Schäden am umgebenden Gewebe (alle Zellen werden durch Chemotherapie angegriffen) erhöht. Allerdings wird bei der regionalen Chemotherapie nur der vom Krebs betroffene Körperteil mit den Zytostatika behandelt, was durch eine kontrollierte Ein- und Ausleitung des Cocktails ermöglicht wird. Negativ aus schulmedizinischer Sicht ist natürlich, dass nicht der ganze Körper behandelt wird (wegen Metastasen!), das entspricht nicht dem Grundsatz des weit im Gesunden herausschneiden – viel hilft viel!

Das war für Susanne natürlich richtig: Tübingen konnte nicht so viel dagegen sagen, weil es auf einer schulmedizinischen Therapie beruht, aber die Vergiftung des Gesamtkörpers ist nicht so gravierend wie bei der Ganzkörper-Chemo. Anhand der gemessenen Blutwerte und den Haaren konnten wir den Unterschied gut sehen. Gewollt war diese Chemo natürlich auch nicht, aber wir wählten das kleinere Übel!

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